Unsere Schulchronik

125 Jahre Schule Neundorf
1882 -2007
Teil 1: 1882 – 1945
Ostern 1882
1882 – Die Räume
Das erste Schulgebäude entsteht
29. September 1882
Die ersten beiden Klassen
Otto Taubner
Immer mehr Schüler
1890
König Albert von Sachsen
1892 – 1909
1907 Neue Schule in Straßberg
1922 Schulfest
Grund und Boden
1923
1924

125 Jahre Schule Neundorf

1882 -2007

Teil 1: 1882 – 1945

Von den Anfängen der Schule Neundorf: 1882

Vor mehr als 125 Jahren gehörte die Gemeinde Neundorf noch zum Schulbezirk Straßberg.

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Täglich wanderte eine große Kinderschar aus Straßberg selbst, Kobitzschwalde und Neundorf in das Schulgebäude zu Kantor Valtin, der zu dieser Zeit bereits über 40 Jahre in seiner Schule und Gemeinde gewirkt hatte.

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Ostern 1882

Die Neundorfer beschlossen, eine eigene Schule zu bauen.

Mit 93 Kindern verließen die Neundorfer die alte Schule in Straßberg

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Ostern 1882 bezogen sie die im Rittergut zu Neundorf einstweilen bereitgestellten Räume als selbstständige Schule

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1882 – Die Räume

 

Das erste Schulgebäude entsteht

Einflussreiche Neundorfer Männer (die Namen Golle, Schmidt, Wild, Tenner wurden erwähnt) bildeten den ersten Schulvorstand.

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Auf dessen Auftrag hin begann Baumeister August Eisel seinen Auftrag zum Bau eines Schulgebäudes

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Das Rittergut stiftete den Bauplatz mit Gartengrundstück

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Scharf beaufsichtigt wurde der innere und äußere Ausbau durch den damaligen „sehr gestrengen Herrn Königl. Bezirksschulinspektor Gustav Seltmann“.

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29. September 1882

Feierliche Einweihung 1882 zu Michaelis (29.September)

 

Die ersten beiden Klassen

2 Schulklassen bezogen das Gebäude

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Bis 1884:Erste Lehrkraft Herr Franz Häßelbart

Nachfolger: Max Renker

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Ab 1882: Nachmittäglicher Fortbildungsunterricht für Knaben

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Ab 1884: Einführung des Nadelarbeitsunterrichts durch Frau Agnes Reiher

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Häufiger Lehrerwechsel (1885 Max Möckel,1887 Otto Taubner) deshalb wurde beschlossen:

1888: die Lehrerstelle „ständig“ zu machen und Herrn Lehrer Adolf Dietrich aus Oberlosa zum ständigen Lehrer einzusetzen.

Otto Taubner

Otto Taubner

Lehrer an der Schule von Ostern 1887 – Ostern 1888

Immer mehr Schüler

Die Zahl der Schüler wuchs:

72 Kinder saßen in der ersten – 63 Kinder in der zweiten und 40 Kinder in der mittleren Klasse

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.. außerdem in den Abendstunden noch 30 „von ihrer Tagesarbeit übermüdete“ Fortbildungsschüler

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Neue Schulräume mussten beschafft werden – Ein Schulhausanbau wurde beschlossen

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Baumeister Albin Dehmel aus Oelsnitz führte ihn für 12600 Mark aus

1890

Schulhausanbau 1890

König Albert von Sachsen

Seine Majestät König Albert von Sachsen

wurde 1890 bei seiner Durchfahrt auch in Neundorf begrüßt.

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Im Anschluss wurde ein Schulfest abgehalten.

1892 – 1909

Die Schule entfaltete sich immer mehr…

bis 1892: Unterricht in 4 Klassen

  • ab 1892 gab es 5 Klassen
  • Herr Adam Meyer wurde als erster Hilfslehrer angestellt
  • Herr Alfred Weiser fungierte als zweiter ständiger Lehrer
  • ein Teil der Schulmeisterwohnung wurde zum Klassenzimmer eingerichtet
  • 1909 gab es sogar 7 Klassen
  • viele Lehrkräfte kamen und gingen…..
  • Einige Namen: Johannes Händel, Alfred Schirmer, Arno Kober, Walter Träger, Otto Walz, Kurt Höckeritz Theodor Dämmrich, …

1907 Neue Schule in Straßberg

Neue Schule in Straßberg  ab 1907

1922 Schulfest

Auch damals wurde schon gefeiert: Schulfeste…

1922: 40 Jahre Schule in Neundorf

Grund und Boden

Grund und Boden der Schule gehörte nun der Gemeinde

1920: wurde ein großer Turnplatz zum Schulgrundstück hinzugekauft

1923

3. Umbau der Schule 1923

Im Inflationsjahr 1923 wurde für 1,5 Millionen Mark ein drittes Zimmer erstellt

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Lehrer Kurt Rettig, der bereits seit 1919 in Neundorf amtierte, wurde die neugegründete 3. ständige Stelle übertragen, nach ihm ist heute eine Straße im Wohngebiet Süd benannt

Kurt Rettig, 1932

1924

1924- neuer Schulleiter

Nach 36-jähriger Schulleitertätigkeit des Oberlehrers Adolf   Dietrich wurde Kurt Erler sein Nachfolger: „..wehmütigen Herzens übergab er nach eindrucksvoller Abschiedsfeier Amt und Würde seinem langjährigen Mitarbeiter…“

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Er war ein geachteter, aber auch sehr gefürchteter Mann…

Kurt Erler 1932